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BergerPIGEONS > Blog > Testimonials > Tom van Gaver und die Stärke einer Taubenfamilie

Tom van Gaver et la force d'une famille de pigeons

Eine Mannschaft, die wiederholt vorne ankommt, und ein Flug, der selbst ihren Züchter überrascht: Tom van Gaver erzählt von einer Saison, in der jahrelange Auswahl sichtbar wurde. BergerPIGEONS gehört zu seiner Versorgung. Die Grundlage seines Erfolgs sieht er in der Qualität seiner Taubenfamilie und in der täglichen Arbeit.

Eine der entscheidenden Tauben war zurück. Beim Flug ab La Châtre sah Tom van Gaver die Heimkehrerin vor sich und begann zu begreifen, was diese Ankunft für die nationale Allroundwertung bedeuten konnte. Die Freude kam mit der Überraschung: So stark hatte er seine Mannschaft an diesem Tag nicht erwartet.

Tom erzählt im Gespräch mit Alfred Berger und Hardy Krüger von diesem Augenblick ohne große Inszenierung. Gerade deshalb wirkt die Erinnerung. Beim Flug ab La Châtre gelangen seiner Mannschaft in der Zone nach seiner Schilderung neun Platzierungen unter den ersten zwölf bei ungefähr tausend Tauben. Die Taube, auf die es in der Allround-Wertung ankam, war ebenfalls ganz vorn. Erst nach und nach wurde ihm bewusst, welche Bedeutung dieses Resultat haben könnte. Die endgültige Entscheidung blieb bis zum Schluss spannend.

Nach den Angaben im Gespräch endete die Saison 2026 für den belgischen Spitzenschlag mit der ersten und dritten nationalen Asstaube Allround. Noch bemerkenswerter ist die Breite: Im Gespräch nennt Alfred Berger zehn Tauben unter den ersten 27 der nationalen Allround-Asstaubenwertung. Das ist die eigentliche Geschichte dieses Schlages. Hier steht nicht nur ein einzelnes Ausnahmetier im Mittelpunkt, sondern eine über Jahre entwickelte Familie, aus der wiederholt Spitzenleistungen hervorgehen.

Nicht der eine Star, sondern eine belastbare Familie

Tom reist gemeinsam mit seinem Vater. Hinter den Ergebnissen steht deshalb auch ein Arbeitsablauf, in dem Aufgaben ineinandergreifen. Sein Vater übernimmt unter anderem die Fahrt zum wöchentlichen Training. Tom selbst spricht im Gespräch immer wieder davon, dass er neben dem Taubensport weiterhin arbeitet. Ein System muss unter diesen Bedingungen nicht nur sportlich überzeugen, sondern jeden Tag tatsächlich umsetzbar sein.

Schon in den ersten Reisewochen erkennt er nach eigener Aussage, ob die Basis stimmt: an der Verfassung der Tauben, am Verlauf der Flüge und daran, ob nur wenige Tiere ausbleiben. Zwischen einer guten und einer außergewöhnlichen Saison unterscheidet er dennoch deutlich. Erst einzelne Tauben, die sich nochmals von einer starken Mannschaft abheben, machen daraus ein besonderes Jahr. Die Breite des Bestands und die individuelle Ausnahmeleistung gehören für ihn zusammen.

Seine prägnanteste Überzeugung betrifft die Regeneration. Eine starke Taube ist für ihn nicht nur eine schnelle Taube. Sie muss eine schwere Reise verkraften und sich danach so rasch erholen, dass sie erneut leistungsfähig wird. Im Gespräch erinnert er sich an ein früheres Zuchtpaar, dessen Nachkommen nach belastenden Flügen auffallend schnell wieder glatt, gepflegt und vital aussahen. Andere Tauben standen noch sichtbar erschöpft im Schlag. Beide Gruppen hatten dieselbe Versorgung erhalten. Für Tom war das ein Signal, genauer hinzusehen.

Er begann, diese Eigenschaft konsequent in seine Auswahl einzubeziehen. Die Tauben aus dieser Linie konnten nach seiner Erfahrung häufiger eingesetzt werden, während andere mehr Erholungszeit benötigten. Aus dieser Beobachtung entwickelte sich ein Selektionsprinzip, das bis heute seine Familie prägt. Es ist kein Laborwert und kein Beweis für einen einzelnen physiologischen Mechanismus. Es ist die über viele Saisons gewachsene Erfahrung eines Züchters, der den Zustand seiner Tiere nach dem Flug ebenso ernst nimmt wie ihre Platzierung.

Die Härte des belgischen Reiseprogramms

Die Erinnerung an La Châtre erhält durch die Vorwoche zusätzliches Gewicht. Tom berichtet von einem schweren Flug, bei dem die Tauben ungefähr zehn Stunden unterwegs waren. Danach ging es auf eine kürzere Strecke mit Rückenwind. Dass seine Langstreckentauben diesen Wechsel so gut bewältigten, war für ihn keineswegs selbstverständlich. Gerade die Abfolge unterschiedlicher Anforderungen machte die Ankunft zu einem Moment, der ihm blieb.

Die Konkurrenz entsteht dabei nicht nur zwischen verschiedenen Schlägen. Tom schildert auch, wie seine eigenen frühen Tauben einander in der Koeffizientenwertung beeinflussen können. Wenn mehrere Mannschaftsmitglieder sehr weit vorn liegen, entscheidet die Reihenfolge innerhalb dieser starken Gruppe mit über die Wertung. Seine Freude über den Mannschaftserfolg verbindet sich deshalb mit der Spannung um die einzelne Asstaube.

Auch die Wettkampfregeln beeinflussten die Saison. Nach Toms Darstellung durften dieselben Tauben nicht in zwei aufeinanderfolgenden Wochen auf den langen Distanzen von etwa 600 bis 700 Kilometern eingesetzt werden. Er musste seine Mannschaft entsprechend planen. Der Flug ab La Châtre war deshalb besonders bemerkenswert: Tauben aus seinem Langstreckenteam mussten auf eine andere Distanz wechseln. Gerade unter diesen Voraussetzungen gelang das überraschend starke Ergebnis.

Für Tom ist die Lehre klar: Wer Allround-Asstauben züchten will, darf nicht ausschließlich auf einen spektakulären Flug selektieren. Die Tauben müssen wiederholt unter wechselnden Bedingungen bestehen. Eine Familie, die das schafft, ist mehr wert als eine einmalige Sternstunde.

Ein Wochenrhythmus, auf den sich die Tauben verlassen können

Tom reist auf totaler Witwerschaft, bei der beide Geschlechter am Reisegeschehen beteiligt sind. Am Mittwoch fährt sein Vater die Tauben ungefähr 40 bis 45 Kilometer weit weg. Nach der Rückkehr dürfen die Partner etwa eine halbe Stunde zusammenbleiben. Diese Begegnung liegt bewusst zu einem Zeitpunkt, an dem sich die Tiere vom Wettflug erholt haben. Sie soll die Motivation innerhalb des vertrauten Systems erhalten.

Nach dem Preisflug kommen nicht alle Tiere gleichzeitig heim. Manche sind verspätet, andere erreichen den Schlag erst am folgenden Tag. Das macht die Partnerführung anspruchsvoll. Das gemeinsame Training zur Wochenmitte bringt nach Toms Beschreibung wieder Ordnung in diesen Ablauf. Die Fahrt ist für ihn deshalb eng mit seiner Form der Witwerschaft verbunden; früher, als er anders reiste, verzichtete er ebenfalls auf solche regelmäßigen Fahrten.

Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Kilometer zu fahren. Entscheidend ist die Wiederholung eines vertrauten Ablaufs. Die Tauben wissen, was sie erwartet. Zugleich nutzt Tom das Training als Beobachtungsinstrument: Wer deutlich später als die anderen zurückkommt, wird besonders kritisch beurteilt. Eine solche Taube setzt er nicht automatisch am Wochenende ein. Motivation, Formkontrolle und Selektion greifen ineinander.

Interessant ist der Gegensatz zu Hardy Krüger, der im selben Gespräch sein anderes Vorgehen schildert: keine regelmäßigen Straßentrainings während der Reise, dafür kurze, intensive Einheiten am Haus. Zwei erfolgreiche Züchter, zwei Methoden. Das unterstreicht, dass es keinen universellen Trainingsplan gibt. Ein System muss zum Reiseprogramm, zu den Tauben und zum Alltag des Züchters passen.

Gesundheit ohne hektischen Aktionismus

Toms Kritik richtet sich im Gespräch vor allem gegen die Vorstellung, nach einem enttäuschenden Ergebnis sofort mit einer weiteren Anwendung reagieren zu müssen. Er erzählt, dass er früher während der Saison regelmäßig zur Kontrolle ging und sich dabei zunehmend unter Druck fühlte. Heute gewichtet er seine tägliche Beobachtung stärker. Einen erkrankten Einzelvogel behandelte er nach eigener Schilderung auch in dieser Saison; seine Aussage beschreibt also keinen ausnahmslosen Verzicht auf Medikamente.

Zu seinem eigenen Nachsaisonprogramm gehört nach seinen Angaben allerdings auch eine jährlich durchgeführte Antibiotikakur sowie ein mehrstufiges Impfprogramm. Diese Praxis ist von seiner Haltung während der Reisesaison zu unterscheiden. Eine routinemäßige Antibiotikabehandlung ohne diagnostische Indikation ist fachlich kritisch zu sehen und lässt sich nicht als allgemeine Empfehlung übernehmen. Der wichtige Punkt ist vielmehr seine Grundhaltung: Gesundheitsmanagement darf nicht mit der Suche nach einer schnellen Leistungsabkürzung verwechselt werden.

Warum BergerPearls in sein System kamen

Der Kontakt entstand bei einer Veranstaltung in Dortmund. Tom sah sich die Produkte an und wollte die Pearls ausprobieren. Entscheidend war für ihn der Zeitpunkt: Neue Bestandteile seiner Versorgung führt er lieber früh im Jahr ein. Die Tiere sollen sich daran gewöhnen können, bevor die Reise läuft. Ein Wechsel mitten in einer funktionierenden Saison passt weniger zu seiner Vorstellung von verlässlichem Management.

Auch hier bleibt er bei seiner Einordnung der Ergebnisse zurückhaltend. Bereits in den Jahren vor dem Einsatz der Pearls hatte sein Schlag sehr gut gereist. Er beschreibt die neue Versorgung deshalb als Veränderung innerhalb eines schon erfolgreichen Systems. Dass er andere Anwendungen über das Futter reduzieren konnte und sich mit dem Ablauf wohlfühlte, ist für ihn ein praktischer Grund, daran festzuhalten.

Er begann frühzeitig, die Pearls zunächst in seine Mineral- beziehungsweise Gritversorgung einzubinden und später direkt dem Futter beizumischen. Alt- und Jungtauben erhielten sie nach seiner Schilderung regelmäßig. VitalDrink kam insbesondere bei den Jungtauben zum Einsatz. Die Tiere mussten sich zunächst an das neue Futter gewöhnen. Danach beobachtete Tom, dass sie es gern aufnahmen. Gleichzeitig reduzierte er andere Anwendungen über das Futter deutlich.

Was überzeugte ihn, die Produkte weiterzugeben? Seine Antwort bleibt angenehm unaufgeregt: Die Tauben fraßen die Pearls gern, trainierten gut und machten insgesamt einen positiven Eindruck. Bei den Jungtauben registrierte er in dieser Saison weniger Verluste als zuvor. Er sagt ausdrücklich, dass er nicht weiß, ob die Produkte dafür verantwortlich waren. Diese Beobachtung aus einem erfolgreichen Schlag ist ein wertvoller Erfahrungsbericht, aber kein Wirkungsnachweis.

Die Verbindung zu BergerPIGEONS liegt deshalb weniger in einer behaupteten Wunderwirkung als in der Systemidee. Tom will nicht jeden Tag eine Vielzahl von Präparaten einsetzen. Er möchte eine Versorgung, die in seinen Rhythmus passt, von den Tauben angenommen wird und die tägliche Arbeit vereinfacht. Seine Aussage lässt sich sinngemäß so verdichten: „Ich suche immer nach Möglichkeiten, mein System besser und einfacher zu machen. Es muss praktikabel und wirksam sein.“ (sinngemäß redigiert).

Zuchtarbeit endet nicht mit dem Sieg

Tom zieht auch aus seinen Reisetauben Nachzucht. So möchte er ihre Qualität nicht allein im Korb, sondern ebenfalls als Eltern kennenlernen. Reiseleistung und Zuchtwert sind für ihn miteinander verbunden, aber nicht deckungsgleich: Im Gespräch erwähnt er, dass auch eine sportlich weniger überzeugende Taube ein besonders gutes Jungtier hervorbringen kann. Solche Erfahrungen verlangen Geduld und einen genauen Blick auf die nächste Generation.

Im Gespräch wird zudem deutlich, dass Tom und Hardy inzwischen Tauben aus ihren Familien austauschen. Das ist kein Beleg für künftige Erfolge, aber ein aufschlussreiches Detail: Zwei Züchter mit eigenständigen, leistungsstarken Linien suchen nicht den kurzfristigen Effekt, sondern neue züchterische Möglichkeiten auf einer bewährten Grundlage.

Zum Schluss wird Tom nach dem Rat gefragt, den er jungen Züchtern geben würde. Seine Antwort ist bemerkenswert bodenständig. Man solle sich zunächst an erfolgreiche, erfahrene Züchter halten, das Reisen und Züchten wirklich lernen und nicht zuerst an Vermarktung denken. Er spricht von der Hoffnung, die der Brieftaubensport jedes Wochenende neu schafft. Man könne alles sorgfältig vorbereiten – doch am Ende seien die Tauben unterwegs, und niemand kenne den Ausgang im Voraus.

Vielleicht beschreibt das auch seine Saison 2026 am besten. Sie war nicht einfach die Summe nationaler Asstauben und vieler Spitzenpreise. Sie war das Ergebnis jahrelanger Auswahl, täglicher Beobachtung und einer Mannschaft, die unter hoher Belastung wiederholt ihre Qualität bewies. Der emotionale Moment von La Châtre war kein Zufall ohne Vorgeschichte. Er war der sichtbare Höhepunkt einer langen Entwicklung.

Tom van Gaver legt besonderen Wert auf schnelle Regeneration nach schweren Flügen. Er selektiert auf eine belastbare Taubenfamilie, die unter wechselnden Bedingungen wiederholt Spitzenleistungen erbringen kann.

Worauf achtet Tom van Gaver bei der Zucht leistungsfähiger Brieftauben?

Wie trainiert Tom van Gaver seine Brieftauben während der Reisesaison?

Wie setzt Tom van Gaver BergerPearls und VitalDrink ein?

Welche Erfahrungen hat Tom van Gaver mit BergerPearls gemacht?

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