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BergerPowder No. 1 – Warum ich neben BergerPearls No. 1 überhaupt ein Pulver entwickelt habe!

Als ich BergerPearls No. 1 entwickelt habe, war mein Ziel von Anfang an klar.

Die Versorgung von Brieftauben sollte einfacher werden.

Nicht komplizierter.

Nicht arbeitsintensiver.

Und schon gar nicht sollte der Züchter jeden Tag verschiedene Pulver anfeuchten und über das Futter mischen müssen.

Als Biologe, Produktentwickler und langjähriger Brieftaubenzüchter beschäftige ich mich seit vielen Jahren mit einer zentralen Frage:

Wie lassen sich funktionelle Inhaltsstoffe möglichst sicher und gleichzeitig möglichst einfach in jede einzelne Taube bringen?

Genau aus dieser Überlegung entstanden die BergerPearls No. 1.


Meine Philosophie

Ich bin überzeugt:

Meine Mission ist es nicht, möglichst viele Produkte zu entwickeln.

Meine Mission ist es, die Versorgung von Brieftauben so einfach wie möglich und gleichzeitig so wirkungsvoll wie möglich zu machen.

Deshalb waren BergerPearls No. 1 für mich von Anfang an die ideale Lösung.

Sie werden einfach unter das Körnerfutter gemischt.

Kein Anfeuchten.

Kein zusätzliches Vermengen.

Keine weiteren Arbeitsschritte.

Wenn Tauben von klein auf lernen, jedes Korn einer Futtermischung aufzunehmen, gibt es kaum eine einfachere Möglichkeit, funktionelle Inhaltsstoffe täglich zu verabreichen.

Und genau deshalb bleiben BergerPearls No. 1 auch heute die Standardlösung innerhalb des BergerPIGEONS-Systems.


Gute Fütterung beginnt nicht beim Ergänzungsfuttermittel

Ich werde häufig gefragt, ob Tauben selektiv fressen.

Meine Antwort lautet:

Sie können es.

Sie sollten es aber möglichst nicht.

Eine kontrollierte, eher restriktive Fütterung gehört für mich seit Jahrzehnten zu einem guten Management.

Tauben lernen dadurch, möglichst jedes Korn einer Futtermischung aufzunehmen.

Das hat mehrere Vorteile.

Nicht nur funktionelle Ergänzungen werden gleichmäßiger aufgenommen.

Auch das Nährstoffangebot der Körnermischung wird vollständiger genutzt.

Deshalb empfehle ich grundsätzlich, Tauben nicht dauerhaft bis zur völligen Sättigung fressen zu lassen.


Die Praxis sieht trotzdem nicht immer gleich aus

So eindeutig die Theorie ist, so vielfältig ist die Praxis.

Viele Züchter erhöhen gegen Ende der Reisewoche bewusst die Futtermengen.

Andere lassen ihre Tauben generell großzügiger fressen.

Und genau unter diesen Bedingungen verändert sich häufig das Fressverhalten.

Satte Tauben beginnen zunehmend zu selektieren.

Sie bevorzugen bestimmte Körner.

Andere Bestandteile der Mischung bleiben länger liegen.

Das ist zunächst völlig normales Verhalten.

Für mich entstand daraus jedoch eine andere Fragestellung.


Die entscheidende Frage

Mich beschäftigte nicht die Frage,

ob Tauben selektiv fressen.

Mich beschäftigte vielmehr die Frage:

Welche Folgen hat dieses Verhalten für die Aufnahme funktioneller Inhaltsstoffe?

Denn selbst die beste Rezeptur hilft nur dann, wenn sie auch gleichmäßig aufgenommen wird.

Gerade als Biologe betrachte ich deshalb nicht nur die Zusammensetzung eines Produktes.

Ich beschäftige mich ebenso intensiv mit seinem Weg bis in den Stoffwechsel der Taube.


Genau daraus entstand BergerPowder No. 1

Die einfachste Lösung die BergerPearls zu verändern war für mich keine Option

Denn BergerPearls erfüllen ihre Aufgabe hervorragend.

Stattdessen entstand eine andere Idee.

Warum nicht dieselbe funktionelle Wirkstoffmatrix in einer zweiten Darreichungsform anbieten?

Eine Form, die sich bei Bedarf über nahezu jedes Korn einer Futtermischung verteilt.

Genau daraus entstand BergerPowder No. 1.

Es enthält dieselben funktionellen Wirkstoffgruppen wie BergerPearls No. 1.

Der Unterschied liegt nicht in der Wirkung.

Der Unterschied liegt ausschließlich in der Art der Verabreichung.


Wann setze ich BergerPearls ein?

Immer dann,

wenn die Tauben kontrolliert gefüttert werden und möglichst jedes Korn aufnehmen.

Genau dafür wurden BergerPearls entwickelt.

Einfach.

Schnell.

Ohne zusätzlichen Arbeitsaufwand.


Wann setze ich BergerPowder ein?

Immer dann,

wenn größere Futtermengen gefüttert werden,

selektives Fressen wahrscheinlicher wird

oder eine besonders gleichmäßige Verteilung funktioneller Inhaltsstoffe gewünscht ist.

Das Pulver wird über leicht angefeuchtetes Futter verteilt und haftet an nahezu jedem Korn.

Dadurch nehmen die Tauben unabhängig vom bevorzugten Korn gleichzeitig funktionelle Inhaltsstoffe auf.


Kein Entweder-oder

Ich werde aktuell häufiger gefragt:

“Welches Produkt ist besser?”

Meine Antwort lautet:

Keines.

Denn beide Produkte verfolgen dasselbe Ziel.

Sie unterscheiden sich lediglich in ihrer Darreichungsform.

BergerPearls No. 1 bleiben die besonders einfache Standardlösung.

BergerPowder No. 1 ergänzt dieses System überall dort, wo die jeweilige Fütterungssituation eine noch gleichmäßigere Aufnahme funktioneller Inhaltsstoffe sinnvoll erscheinen lässt.


Mein Fazit

BergerPowder No. 1 wurde entwickelt, weil weil ich überzeugt bin, dass gute Produktentwicklung niemals aufhört.

Wer Physiologie versteht, beobachtet die Praxis.

Wer die Praxis beobachtet, entdeckt neue Fragestellungen.

Und wer neue Fragestellungen ernst nimmt, entwickelt Lösungen.

Nicht mehr Produkte.

Sondern bessere Möglichkeiten für den Züchter.

Genau dafür steht BergerPIGEONS.


Jetzt BergerPowder No. 1 entdecken

Wenn Du mehr über BergerPowder No. 1 erfahren oder herausfinden möchtest, welche Darreichungsform am besten zu Deinem Versorgungskonzept passt, findest Du alle Informationen auf der Produktseite.

➡️ Zur Produktseite BergerPowder No. 1

BergerPowder No. 1 wurde nicht entwickelt, um BergerPearls No. 1 zu ersetzen.

Meine Mission ist es, die Versorgung von Brieftauben so einfach wie möglich und gleichzeitig so wirkungsvoll wie nötig zu gestalten. Genau deshalb bleiben BergerPearls No. 1 die Standardlösung im BergerPIGEONS-System. Sie können einfach unter das Körnerfutter gemischt werden – ohne Anfeuchten oder zusätzlichen Arbeitsaufwand.

BergerPowder No. 1 entstand aus einer anderen Fragestellung: Wie lassen sich funktionelle Inhaltsstoffe auch dann möglichst gleichmäßig aufnehmen, wenn Tauben bei größeren Futtermengen selektiver fressen? Dafür bietet das Pulver eine sinnvolle Ergänzung.

Warum wurde BergerPowder No. 1 entwickelt, obwohl es bereits BergerPearls No. 1 gibt?

Worin unterscheidet sich BergerPowder No. 1 von BergerPearls No. 1?

Wann sollte ich BergerPowder No. 1 einsetzen?

Kann ich BergerPearls No. 1 und BergerPowder No. 1 kombinieren?

Ist BergerPowder No. 1 genauso einfach anzuwenden wie BergerPearls No. 1?

BergerPearls No. 1 oder BergerPowder No. 1?

Die Mauser – Die Feder ist nur das sichtbare Ergebnis – aber wovon eigentlich?

Warum die wichtigste Vorbereitung auf die nächste Reisesaison bereits während der Mauser beginnt

“Nach der Reise ist vor der Reise.”

Kaum eine Aussage hört man im Brieftaubensport häufiger. Und tatsächlich: Nach Wochen intensiver Wettflüge scheint endlich Ruhe einzukehren. Die Tauben fliegen weniger, die Belastung nimmt ab und der Blick richtet sich auf das nachwachsende Gefieder.

Doch biologisch betrachtet beginnt jetzt eine der anspruchsvollsten Phasen des gesamten Jahres. Die Mauser ist keine Pause. Sie ist ein biologisches Großprojekt.

Während wir als Züchter lediglich die ausfallenden und nachwachsenden Federn sehen, laufen im Inneren der Taube unzählige Prozesse gleichzeitig ab. Der Stoffwechsel arbeitet auf Hochtouren. Die Leber verarbeitet enorme Mengen an Nährstoffen. Die Muskulatur regeneriert sich nach den Belastungen der Reisesaison. Das Immunsystem stabilisiert sich. Gleichzeitig entsteht innerhalb weniger Wochen ein vollständig neues Federkleid.

Die Feder ist deshalb nicht der eigentliche Prozess. Sie ist lediglich das sichtbare Ergebnis.


Warum viele Züchter die Mauser falsch einschätzen

Die meisten Züchter beurteilen die Mauser fast ausschließlich nach dem Gefieder.

“Die Federn fallen.”

“Die Federn wachsen.”

“Das Gefieder sieht gut aus.”

Damit wird die Feder selbst zum Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.

Genau genommen müsste der Blick jedoch viel früher ansetzen.

Denn keine einzige Feder wächst von allein. Jede Feder ist das Endprodukt eines komplexen biologischen Prozesses. Bevor sie sichtbar wird, müssen täglich Millionen neuer Zellen gebildet, Proteine aufgebaut, Aminosäuren bereitgestellt, Mineralstoffe eingebaut und Energie umgesetzt werden.

Mit anderen Worten:

Die Feder zeigt lediglich, wie gut der Organismus gearbeitet hat.

Wer ausschließlich auf das Gefieder schaut, bewertet lediglich das Endergebnis – nicht den Weg dorthin.


Die Mauser ist eines der größten biologischen Bauprojekte des Jahres

Kaum eine andere Phase stellt den Organismus einer Brieftaube vor vergleichbare Herausforderungen.

Nach einer langen Reisesaison müssen zahlreiche Systeme gleichzeitig regenerieren und leistungsfähig bleiben.

Dazu gehören unter anderem:

  • die Leber als zentrale Stoffwechselzentrale,
  • der Darm als Ort der Nährstoffaufnahme,
  • die Muskulatur nach den hohen Flugbelastungen,
  • das Immunsystem,
  • der gesamte Eiweiß- und Energiestoffwechsel.

Parallel dazu wird nahezu das komplette Federkleid erneuert.

Federn bestehen überwiegend aus Keratin – einem äußerst stabilen Strukturprotein. Für dessen Aufbau werden täglich erhebliche Mengen hochwertiger Aminosäuren benötigt, insbesondere Methionin und Cystin. Gleichzeitig steigt der Bedarf an Spurenelementen wie Zink, Kupfer und Mangan sowie an verschiedenen Vitaminen deutlich an.

Diese Bausteine können jedoch nur dann genutzt werden, wenn sie überhaupt aufgenommen und im Stoffwechsel verarbeitet werden können.

Genau hier beginnt die eigentliche Mauser.


Ohne gesunden Darm gibt es keine hochwertige Feder

Viele Züchter denken bei der Mauser zuerst an Eiweiß. Tatsächlich beginnt eine erfolgreiche Federbildung jedoch deutlich früher. Nämlich im Darm. Hier entscheidet sich, ob Aminosäuren, Vitamine und Spurenelemente überhaupt aufgenommen werden können. Ist das Darmmikrobiom gestört oder die Darmschleimhaut beeinträchtigt, gelangen selbst hochwertige Nährstoffe nur eingeschränkt in den Organismus.

Ein gesunder Darm bedeutet deshalb weit mehr als eine gute Verdauung. Er bildet die Grundlage dafür, dass sämtliche Bausteine für Regeneration und Federbildung überhaupt zur Verfügung stehen. Gleichzeitig befindet sich ein Großteil des Immunsystems im darmassoziierten Gewebe. Darmgesundheit beeinflusst daher nicht nur die Nährstoffversorgung, sondern auch die allgemeine Widerstandskraft während dieser anspruchsvollen Phase.


Die Leber – der eigentliche Dirigent der Mauser

Sind die Nährstoffe aufgenommen, beginnt die Arbeit der Leber. Sie entscheidet, welche Stoffe verarbeitet, gespeichert oder unmittelbar für die Regeneration bereitgestellt werden.

Die Leber steuert den Fettstoffwechsel, verarbeitet Aminosäuren, synthetisiert zahlreiche körpereigene Eiweiße und versorgt den Organismus mit den Bausteinen, die für die Bildung neuer Federn benötigt werden.

Gerade nach einer langen Reisesaison ist dieses Organ besonders gefordert. Deshalb sollte die Mauser nicht ausschließlich unter dem Aspekt der Federbildung betrachtet werden. Sie ist vor allem eine Phase intensiver Stoffwechselregeneration.


Viel Eiweiß hilft nicht automatisch viel

Noch immer hält sich die Vorstellung, während der Mauser möglichst viel Eiweiß zu füttern. Biologisch greift dieser Ansatz jedoch zu kurz. Nicht die absolute Proteinmenge entscheidet über den Erfolg, sondern die Qualität der enthaltenen Aminosäuren.

Fehlen einzelne essentielle Aminosäuren, kann der Organismus die übrigen Eiweißbestandteile nur eingeschränkt nutzen. Überschüssiges Protein wird nicht einfach in bessere Federn umgewandelt, sondern muss aufwendig verstoffwechselt werden. Gleichzeitig steigt häufig auch die Energieaufnahme, was unnötige Fettreserven begünstigen kann.

Entscheidend ist daher eine kontinuierliche Versorgung mit den tatsächlich limitierenden Bausteinen – abgestimmt auf die biologischen Bedürfnisse während der Mauser.


Regeneration bedeutet weit mehr als Federbildung

Die größte Fehleinschätzung besteht darin, die Mauser ausschließlich als Federwechsel zu betrachten. Tatsächlich regeneriert sich in dieser Zeit der gesamte Organismus.

Die Muskulatur erholt sich von den Belastungen der Reisesaison. Energiereserven werden neu aufgebaut. Geschädigte Gewebe werden repariert. Das Immunsystem stabilisiert sich. Gleichzeitig werden die Grundlagen für die kommende Zucht- und Reisesaison geschaffen.

Eine Taube, die diese Phase mit einem stabilen Stoffwechsel, einer leistungsfähigen Leber, einem gesunden Darm und einer vollständig regenerierten Muskulatur beendet, startet unter völlig anderen Voraussetzungen in das neue Jahr als eine Taube, die diese biologischen Prozesse nur unzureichend bewältigt hat.


Die nächste Reisesaison beginnt nicht im Frühjahr

Viele Züchter investieren im Frühjahr viel Zeit in Training, Fütterung und Vorbereitung. Doch die biologischen Voraussetzungen für Spitzenleistungen entstehen deutlich früher. Sie entstehen jetzt. Während der Mauser.

Hier entscheidet sich, wie vollständig sich der Organismus regeneriert, wie hochwertig das neue Federkleid aufgebaut wird und mit welchen Reserven die Taube in die nächste Saison startet.

Deshalb beginnt die Vorbereitung auf die nächste Reisesaison nicht mit dem ersten Trainingsflug.

Sie beginnt mit einer konsequenten Regeneration unmittelbar nach der letzten Preisreise.


Unser Fazit

Wer die Mauser ausschließlich als Federwechsel betrachtet, unterschätzt ihre biologische Bedeutung erheblich.

Die Feder ist lediglich das sichtbare Ergebnis eines hochkomplexen Zusammenspiels aus Darmgesundheit, Leberfunktion, Stoffwechsel, Regeneration und einer bedarfsgerechten Versorgung mit allen notwendigen Nährstoffen.

Genau deshalb verfolgt das BergerPIGEONS-System einen ganzheitlichen Ansatz: Nicht einzelne Produkte stehen im Mittelpunkt, sondern die biologischen Prozesse, die über Gesundheit, Regeneration und Leistungsfähigkeit entscheiden.

Denn am Ende zeigt jede Feder, wie gut der Organismus in den Wochen zuvor gearbeitet hat.


So setzen Sie dieses Wissen in der Praxis um

Die biologischen Zusammenhänge sind die Grundlage – entscheidend ist jedoch ihre konsequente Umsetzung im Alltag.

Deshalb haben wir auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse und unserer langjährigen praktischen Erfahrung einen BergerPIGEONS Versorgungsplan Mauser entwickelt. Er zeigt Schritt für Schritt, wie Sie Stoffwechsel, Darm, Leber und Federbildung während der gesamten Mauser gezielt unterstützen können.

Zum BergerPIGEONS Versorgungsplan Mauser

Sie wissen jetzt, warum die Mauser biologisch so anspruchsvoll ist. Wie Sie dieses Wissen praktisch umsetzen, zeigt unser BergerPIGEONS Versorgungsplan Mauser sowie unser ausführlicher Praxisbeitrag zur Mauser.

Viele Züchter orientieren sich am sichtbaren Federwechsel. Tatsächlich beginnen die biologischen Veränderungen bereits deutlich früher und betreffen den gesamten Organismus.

Beginnt die Mauser wirklich erst mit der ersten ausfallenden Handschwinge?

Warum entscheidet die Leber über die Qualität der neuen Federn?

Reicht es aus, während der Mauser besonders viel Eiweiß zu füttern?

Was verrät eine hochwertige Feder wirklich über eine Taube?

Warum beginnt die Vorbereitung auf die nächste Reisesaison bereits während der Mauser?

Ein neues Kapitel beginnt – Zwei Wege, eine gemeinsame Philosophie.

Manche Begegnungen geraten in Vergessenheit. Andere hinterlassen einen Eindruck, der Jahrzehnte später zu etwas Neuem führt.

Es gibt Momente, die sich nicht planen lassen.

Momente, in denen sich Wege nach vielen Jahren wieder kreuzen und aus einer gemeinsamen Überzeugung etwas Neues entsteht.

Genau so ist die Verbindung zwischen Sébastien Casaert und BergerPIGEONS entstanden.

Viele von euch kennen Sébastien als einen der erfolgreichsten belgischen Brieftaubenzüchter der vergangenen Jahrzehnte. Nationale Spitzenleistungen, internationale Erfolge und insbesondere der Sieg auf dem Internationalen Barcelona-Flug der Weibchen gemeinsam mit seinem Sohn Hugo haben ihn weit über die Grenzen Belgiens hinaus bekannt gemacht.

Unsere erste Begegnung liegt inzwischen mehr als 30 Jahre zurück. Bereits Anfang der 1990er Jahre durften wir uns im Brieftaubensport kennenlernen.

Damals stand für uns beide bereits dieselbe Frage im Mittelpunkt:

Wie kann man Brieftauben dauerhaft gesund erhalten und ihre Leistungsfähigkeit auf natürliche und nachvollziehbare Weise fördern?

Während Sébastien auf den nationalen und internationalen Wettflügen Geschichte schrieb, führte mich mein Weg über das Biologiestudium, die Stoffwechselforschung und mehr als drei Jahrzehnte Produktentwicklung schließlich zur Gründung von BergerPIGEONS.

Obwohl wir unterschiedliche Wege gegangen sind, haben wir nie den Blick für das Wesentliche verloren.

Mit den Jahren kamen wir – jeder auf seinem eigenen Weg – zur gleichen Überzeugung: Langfristiger Erfolg entsteht nicht durch immer mehr Produkte, sondern durch ein logisch aufgebautes und konsequent angewendetes Versorgungssystem.

Genau deshalb hat mich ein Satz aus Sébastiens persönlichem Bericht besonders berührt:

„Um im Brieftaubensport erfolgreich zu sein, braucht man drei Dinge: die Taube, den Züchter und das System.“

Als ich diesen Satz gelesen habe, wusste ich sofort: Genau deshalb finden wir heute wieder zusammen.

Was mich besonders freut:

Sébastien hat sich nicht aufgrund einer Werbebroschüre oder eines Versprechens für BergerPIGEONS entschieden.

Er hat sich viele Monate intensiv mit meiner Philosophie, dem Versorgungskonzept und den Produkten beschäftigt. Wir haben Erfahrungen ausgetauscht und über die Herausforderungen des modernen Brieftaubensports diskutiert.

Aus diesem Austausch entwickelte sich Schritt für Schritt die Idee, BergerPIGEONS gemeinsam in Frankreich und den Benelux-Ländern weiterzuentwickeln.

„Für mich ist dies nicht der Beginn einer klassischen Zusammenarbeit, sondern das Zusammenfinden zweier Menschen, die dieselbe Vorstellung vom modernen Brieftaubensport teilen.“

Sie ist das Ergebnis gegenseitigen Vertrauens, gemeinsamer Werte und derselben Überzeugung, dass Ehrlichkeit, Erfahrung und ein logisch aufgebautes Versorgungssystem die Grundlage für nachhaltigen Erfolg bilden.

Anstatt diese Geschichte mit meinen eigenen Worten weiterzuerzählen, möchte ich nun Sébastien selbst zu Wort kommen lassen.

Nachfolgend veröffentliche ich seinen persönlichen Bericht – unverändert und in seiner Originalsprache.

Er beschreibt seinen Weg, seinen Neuanfang in Frankreich und die Gründe, warum er sich entschieden hat, BergerPIGEONS auf diesem neuen Abschnitt seines Weges zu begleiten.


Der persönliche Bericht von Sébastien Casaert

(Hier folgend je ein Link zum Originalartikel von Sébastien Casaert in englischer und französischer Sprache.)

A NEW ADVENTURE Sebastien Casaert

NOUVELLE AVENTURE Sebastien Casaert

Dies ist erst der Anfang

Mit der Veröffentlichung dieses Artikels beginnt für uns beide ein neues Kapitel.

In den kommenden Tagen werden Sébastien und ich erstmals gemeinsam vor der Kamera über unseren Weg, unsere Erfahrungen und unsere gemeinsame Philosophie des Brieftaubensports sprechen.

Nicht als klassisches Interview sondern als persönliches Gespräch zwischen zwei Menschen, deren Wege sich nach vielen Jahren wieder gekreuzt haben – verbunden durch dieselbe Leidenschaft für den Brieftaubensport und dieselbe Überzeugung, dass nachhaltiger Erfolg auf gesunden Tauben, fundiertem Wissen und einem durchdachten Versorgungssystem basiert.

Wir möchten euch auf dieser gemeinsamen Reise mitnehmen und unsere Erfahrungen, unsere Überzeugungen und unsere Philosophie mit euch teilen.

Ich freue mich sehr darauf, dieses neue Kapitel gemeinsam mit Sébastien zu schreiben. Und ich freue mich noch mehr darauf, wenn ihr uns auf dieser Reise begleitet. Denn dies ist erst der Anfang.

Euer

Alfred Berger

Versorgungspläne für Jungtauben: Erfolgreich durch Verdunklungsphase, Training & Wettflugvorbereitung

Die Jungtaubenreise entscheidet sich nicht erst am ersten Wettflug.
Die Grundlage für stabile Gesundheit, Orientierung, Belastbarkeit und spätere Spitzenleistungen wird bereits Wochen vorher gelegt und insbesondere in der Verdunklungsphase sowie während der Trainings- und Vorbereitungsphase.

Gerade Jungtauben reagieren empfindlich auf Veränderungen im Stoffwechsel, im Mikrobiom und auf äußeren Stress. Wer in diesen Phasen planlos arbeitet, riskiert Formschwankungen, schlechte Futteraufnahme, instabile Verdauung oder Leistungseinbrüche während der Saison.

Deshalb gewinnen strukturierte Versorgungspläne im modernen Brieftaubensport immer mehr an Bedeutung.

Die kompletten Versorgungspläne für beide Phasen finden Sie hier:

👉 Versorgungsplan Jungtauben Verdunklungsphase
👉 Versorgungsplan Jungtauben Trainings- & Vorbereitungsphase


Warum die Versorgung von Jungtauben heute wichtiger ist denn je

Jungtauben befinden sich biologisch in einer extrem sensiblen Entwicklungsphase.

Während Alttauben bereits über:

  • ein stabiles Mikrobiom,
  • trainierte Stoffwechselprozesse,
  • eine ausgereifte Immunabwehr,
  • sowie Erfahrung im Umgang mit Stress verfügen,

müssen Jungtauben diese Systeme erst entwickeln.

Genau hier entstehen viele Probleme der späteren Reisesaison.

Wissenschaftlich betrachtet wirken in dieser Phase mehrere Belastungsfaktoren gleichzeitig:

  • Wachstum,
  • Federbildung,
  • hormonelle Umstellungen,
  • Trainingsbelastung,
  • Anpassung des Energie- und Fettstoffwechsels,
  • Stress durch Gruppendynamik,
  • Transport- und Orientierungstraining.

Der Organismus der Jungtaube muss lernen, all diese Prozesse gleichzeitig zu regulieren.


Die Verdunklungsphase bei Jungtauben – mehr als nur Lichtsteuerung

Viele Züchter verbinden die Verdunklung ausschließlich mit der Steuerung der Mauser.
Tatsächlich beeinflusst sie jedoch deutlich mehr:

  • Stoffwechselaktivität,
  • Hormonhaushalt,
  • Regeneration,
  • Federentwicklung,
  • Immunbelastung,
  • Verhalten und Stresslevel.

Die Verdunklungsphase ist deshalb keine passive Ruhezeit, sondern eine aktive Entwicklungsphase.

Gerade jetzt entscheidet sich häufig:

  • wie stabil die Jungtauben später trainieren,
  • wie belastbar das Immunsystem bleibt,
  • und wie ruhig die Tiere durch die Saison kommen.

Wissenschaftlicher Hintergrund: Licht, Hormone und Stoffwechsel

Die Lichtdauer beeinflusst direkt das hormonelle System der Taube.

Über die Zirbeldrüse und hormonelle Signalwege wird unter anderem gesteuert:

  • Federwachstum,
  • Stoffwechselaktivität,
  • Regenerationsverhalten,
  • Aktivitätsniveau,
  • Energieverbrauch.

Weniger Licht bedeutet häufig:

  • geringere Aktivität,
  • reduzierter Energieverbrauch,
  • weniger Stressreaktionen,
  • stabilere Federentwicklung.

Das erklärt, warum viele Jungtauben während der Verdunklungsphase ruhiger und kontrollierter wirken.

Gleichzeitig darf die Versorgung in dieser Phase keinesfalls vernachlässigt werden.

Denn auch bei reduzierter äußerer Belastung laufen im Körper weiterhin intensive Prozesse ab:

  • Federbildung benötigt Aminosäuren,
  • Immunzellen benötigen Energie,
  • Darm und Mikrobiom entwickeln sich weiter,
  • der Stoffwechsel bleibt hochaktiv.

Darmgesundheit und Mikrobiom – die unterschätzte Grundlage leistungsstarker Jungtauben

Immer mehr wissenschaftliche Untersuchungen zeigen:

Ein stabiles Mikrobiom beeinflusst direkt:

  • Immunabwehr,
  • Futterverwertung,
  • Regeneration,
  • Stressresistenz,
  • Leistungsfähigkeit.

Gerade Jungtauben besitzen jedoch noch kein vollständig stabiles mikrobielles Gleichgewicht.

Stress, Trainingsbeginn oder Futterumstellungen können deshalb schneller zu Problemen führen:

  • weicher Kot,
  • schlechtere Futteraufnahme,
  • Formschwankungen,
  • erhöhte Infektanfälligkeit.

Moderne Versorgungskonzepte setzen deshalb zunehmend auf:

  • Darmstabilisierung,
  • konstante Futteraufnahme,
  • gezielte Versorgung mit funktionellen Nährstoffen,
  • Unterstützung von Leber und Energiestoffwechsel.

Die Trainings- und Vorbereitungsphase – jetzt beginnt der eigentliche Formaufbau

Mit Beginn des Trainings verändert sich die gesamte Belastungssituation der Jungtaube.

Der Energieverbrauch steigt deutlich an.

Jetzt müssen Jungtauben lernen:

  • längere Flugzeiten zu bewältigen,
  • Orientierung unter Belastung zu entwickeln,
  • Stress im Korbtraining zu verarbeiten,
  • schnell zu regenerieren.

Viele Züchter unterschätzen dabei, wie stark Training den Stoffwechsel beeinflusst.

Bereits moderates Flugtraining erhöht:

  • den Energiebedarf,
  • den Verbrauch von Aminosäuren,
  • den oxidativen Stress,
  • die Belastung von Muskulatur und Kreislauf.

Gerade deshalb benötigen Jungtauben in dieser Phase eine klar strukturierte Versorgung.


Energieversorgung: Warum Brieftauben anders arbeiten als viele andere Tierarten

Brieftauben gehören zu den effizientesten Ausdauerathleten der Tierwelt.

Während viele Säugetiere unter Belastung primär Kohlenhydrate nutzen, arbeiten Brieftauben außergewöhnlich stark über den Fettstoffwechsel.

Das macht sie extrem ausdauerfähig.

Gleichzeitig bedeutet das aber auch:

Der Energiestoffwechsel muss frühzeitig trainiert und stabil unterstützt werden.

Fehlt diese Stabilität, zeigen sich häufig:

  • mangelnde Flugfreude,
  • schlechte Regeneration,
  • instabile Leistungen,
  • schnelle Erschöpfung.

Eine moderne Versorgung in der Trainingsphase unterstützt deshalb gezielt:

  • Energieverfügbarkeit,
  • Leberfunktion,
  • Fettstoffwechsel,
  • Muskelregeneration,
  • Mikrobiomstabilität.

Regeneration – der oft unterschätzte Leistungsfaktor

Leistung entsteht nicht nur im Training, sondern vor allem in der Regeneration.

Gerade Jungtauben reagieren empfindlich auf:

  • unvollständige Erholung,
  • hohe Belastungsdichte,
  • Flüssigkeitsverluste,
  • Aminosäuremangel,
  • oxidativen Stress.

Eine gezielte Regeneration unterstützt:

  • Muskelstoffwechsel,
  • Kreislauf,
  • Immunsystem,
  • schnellere Erholung,
  • stabile Trainingsbereitschaft.

Deshalb setzen moderne Versorgungssysteme zunehmend auf funktionelle Kombinationen aus:

  • Aminosäuren,
  • Elektrolyten,
  • Mikrobiom-Unterstützung,
  • Stoffwechselaktivierung,
  • hochwertigen Energiequellen.

Struktur statt Chaos: Warum klare Versorgungspläne so wichtig sind

Viele Probleme im Jungtaubenbereich entstehen nicht durch einzelne Fehler, sondern durch fehlende Struktur.

Unruhige Abläufe führen häufig zu:

  • wechselnder Futteraufnahme,
  • Stress,
  • instabiler Verdauung,
  • unklarer Trainingsentwicklung.

Ein strukturierter Versorgungsplan schafft dagegen:

  • klare Routinen,
  • konstante Versorgung,
  • stabile Belastungssteuerung,
  • bessere Kontrolle über Entwicklung und Form.

Genau darauf bauen moderne Versorgungskonzepte im Brieftaubensport heute auf.

Die vollständigen Versorgungspläne für beide Phasen finden Sie hier:

👉 Jungtauben Verdunklungsphase – kompletter Plan
👉 Jungtauben Trainings- & Vorbereitungsphase – kompletter Plan


Fazit: Erfolgreiche Jungtauben entstehen nicht zufällig

Die Verdunklungsphase und die Trainings- bzw. Vorbereitungsphase gehören zu den wichtigsten Entwicklungsabschnitten im gesamten Brieftaubenjahr.

Wer hier strukturiert arbeitet, schafft die Grundlage für:

  • stabile Gesundheit,
  • ruhige Entwicklung,
  • belastbare Muskulatur,
  • starke Orientierung,
  • konstante Leistungen während der Saison.

Moderne Versorgung bedeutet heute nicht mehr „möglichst viel“, sondern:

gezielt, biologisch sinnvoll und systematisch zu arbeiten.

Denn Spitzenleistungen beginnen lange vor dem ersten Wettflug.


Jungtauben werden verdunkelt, damit sie während der Wettflüge im August nicht bereits in der Hauptmauser stehen. Ziel ist ein guter Mauserstand mit möglichst vollständigem Gefieder und einer noch wenig fortgeschrittenen Handschwingenmauser. Dadurch bleiben die Jungtauben im Spätsommer leistungsfähiger, stabiler und im Vorteil.

Warum ist die Verdunklungsphase bei Jungtauben wichtig?

Wie unterstützt man Jungtauben in der Trainingsphase optimal?

Warum spielt das Mikrobiom bei Brieftauben eine so große Rolle?

Welche Belastungen wirken während der Jungtauben-Vorbereitung besonders stark?

Warum ist Regeneration bei Jungtauben so wichtig?

Wann beginnt der Formaufbau bei Jungtauben wirklich?

Moderne Hygienekonzepte im Brieftaubensport: Schonende Methoden zur Gesunderhaltung während der Wettflugsaison

Die Wettflugsaison fordert unsere Brieftauben Woche für Woche enorm.
Mit zunehmender Reisedauer steigt in vielen Beständen der hygienische und mikrobielle Druck an und bleibt dabei oft zunächst unbemerkt.

Viele Züchter beobachten in dieser Phase:

  • langsamere Regeneration
  • schwankende Form
  • reduzierte Trainingsfreude
  • weichere Kotbilder
  • erhöhte Schleimhautbelastung

Gerade deshalb gewinnen moderne, schonende Hygienekonzepte im Brieftaubensport immer mehr an Bedeutung.

Moderne Unterstützung statt unnötiger Belastung

Immer mehr erfolgreiche Reisebestände setzen heute auf präventive Hygienemaßnahmen, um ihre Tauben stabil und leistungsfähig durch die Saison zu begleiten.

Ein interessanter Ansatz dabei ist der Einsatz von WaterControl auf Basis hypochloriger Säure (HOCl).

Hypochlorige Säure ist kein fremder Stoff, denn HOCL wird sogar vom körpereigenen Immunsystem zur Keimkontrolle genutzt. HOCl kann daher helfen, Viren, Bakterien, Hefen und Pilze zu neutralisieren und dadurch den hygienischen Druck im Bestand zu reduzieren.

Besonders interessant für die Reisezeit:

  • keine klassische antibiotische Belastung
  • keine bekannten Resistenzprobleme
  • hygienische Unterstützung über das Trinkwasser
  • auch als Kropfspülung einsetzbar
  • flexibel während belastender Reisephasen nutzbar

WaterControl als Kropfspülung am Flugtag

Eine moderne und schonende Möglichkeit besteht darin, WaterControl direkt am Abend des Flugtages als Kropfspülung einzusetzen (Dosierung mit doppelter Intensiv-Hygienisierung).

Gerade nach schweren Flügen kann dies helfen:

  • die hygienische Belastung im Kropfbereich zu reduzieren
  • die Regeneration zu unterstützen
  • den Bestand stabiler durch intensive Reisephasen zu führen

Viele Züchter kombinieren diese Anwendung gezielt mit einer angepassten Versorgung über das Körnerfutter.

Mehrtägiger Einsatz von WaterControl

Alternativ kann WaterControl auch über mehrere Tage am Stück eingesetzt werden.

In dieser Phase empfiehlt es sich, andere Ergänzungsfuttermittel nicht über das Trinkwasser, sondern direkt über das Körnerfutter zu verabreichen.

Dadurch bleibt die hygienische Unterstützung konstant erhalten, während die Tauben weiterhin optimal mit wichtigen Ergänzungen versorgt werden.

Beispiel für einen modernen Versorgungsplan mit WaterControl

Die Anwendung von WaterControl lässt sich optimal in einen modernen Versorgungsplan für Brieftauben integrieren. Besonders in intensiven Reisephasen kann dadurch geholfen werden, den hygienischen Druck im Bestand zu reduzieren und die Schlagstabilität zu unterstützen.

Wichtig:
Bei der Anwendung von WaterControl über das Trinkwasser sollten keine weiteren Präparate gleichzeitig in derselben Tränke verabreicht werden. Ergänzungsfuttermittel werden in dieser Phase direkt über das Körnerfutter gegeben.

Samstag (Flugtag)

Nach der Rückkehr steht die Regeneration und das Darmmilieu im Mittelpunkt.

Daher in der ersten Tränke RecoverAmin Forte und SymBiotic laut Reiseplan anwenden.

Empfohlene Möglichkeiten:

  • WaterControl als Kropfspülung am Abend des Flugtages
  • alternativ mit der Fütterung oder am Abend WaterControl als Intensiv-Hygienisierung über das Trinkwasser mit 3–5 ml/L einmalig nach belastenden Flügen

Gerade nach schweren Flügen kann dies helfen, den hygienischen Druck im Kropf- und Trinkwasserbereich zu reduzieren.

Sonntag

  • Intensiv-Hygienisierung mit 3 – 5 ml/L WaterControl über das Trinkwasser
  • Ergänzungsfuttermittel direkt über das Körnerfutter verabreichen
  • Beobachtung von Kotbild, Schleimhäuten und Futteraufnahme

Montag

  • Fortsetzung jetzt als tägliche Erhaltungshygiene mit 0,5 – 1,0 ml/L WaterControl über das Trinkwasser
  • Ergänzungsfuttermittel weiter über das Körnerfutter verabreichen
  • Fokus auf Leber-Regeneration und Stoffwechsel

Dienstag und Mittwoch

  • WaterControl weiterhin über das Trinkwasser möglich
  • hygienische Stabilisierung während steigender Belastung
  • gegebenenfalls Ergänzungsprodukte weiterhin über das Futter einsetzen

Donnerstag und Freitag

  • Versorgung laut Wochenplan Reise
  • Wasseraufnahme und Vitalität kontrollieren

Ergänzende Hinweise zur Anwendung

WaterControl basiert auf hypochloriger Säure (HOCl) und wurde speziell für die Tränkenhygiene im Brieftaubenschlag entwickelt.
Es unterstützt:

  • die Reduzierung von Biofilm
  • hygienisch saubere Tränken
  • die Senkung des mikrobiellen Drucks im Bestand

Die regelmäßige Anwendung kann besonders während der Wettflugsaison ein wertvoller Baustein moderner Schlaghygiene sein.

Warum modernes Hygienemanagement immer wichtiger wird

Mit zunehmender Reisedauer steigt häufig auch der Infektionsdruck im Bestand.
Nicht jede Belastung ist sofort sichtbar und viele Probleme entwickeln sich schleichend.

Deshalb bleibt eine regelmäßige Kontrolle wichtig:

  • Kotproben
  • tierärztliche Diagnostik
  • Beobachtung von Verhalten und Regeneration

Wichtig zu verstehen:
WaterControl ersetzt keinen Tierarzt und keine Diagnostik.
Aber modernes Hygienemanagement kann ein wertvoller Baustein sein, um Brieftauben stabil und leistungsfähig durch die Saison zu begleiten.

Mehr Informationen: www.bergerpigeons.com/Hygiene


WaterControl ist eine hygienische Unterstützung auf Basis hypochloriger Säure (HOCl) zur Stabilisierung von Brieftauben während der Wettflugsaison.

Was ist WaterControl für Brieftauben?

Kann WaterControl als Kropfspülung eingesetzt werden?

Wann sollte man WaterControl bei Reisetauben einsetzen?

Können Ergänzungsfuttermittel gleichzeitig verwendet werden?

Ersetzt WaterControl einen Tierarzt oder Medikamente?